Liste Publikationen

Liste der Publikationen (Stand August 2025)

Monographien u.ä.

Jüdische Rechtsanwälte in Preußen. Über die Bedeutung der freien Advokatur und ihre Zerstörung durch den Nationalsozialismus, München 1991

„ … fühlte ich mich durchaus als Deutscher …“ – Das Schicksal der Mainzer Anwälte jüdischer Herkunft nach 1933 (Hrsg. Rechtsanwaltskammer Koblenz), Köln 2007

Das Novemberpogrom in Mainz im Spiegel seiner strafrechtlichen Aufarbeitung (Quellen und Forschungen zur Strafrechtsgeschichte Band 16), Berlin 2021

Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung: Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen, Leipzig 2025 (im Erscheinen)

Kommentierungen und Bearbeitungen

Paul Simon (1884-1977)  
Meine Erinnerungen – Das Leben des jüdischen Deutschen Paul Simon, Rechtsanwalt in Mainz

Bearbeitet von Tillmann Krach, hrsg. von Tillmann Krach in Zusammenarbeit mit dem Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. (Sonderheft der Mainzer Geschichtsblätter), Mainz 2003

Max Friedlaender: Lebenserinnerungen, hrsg. vom Bayerischen Anwaltverband, bearbeitet und kommentiert von Tillmann Krach und Reinhard Weber, Stuttgart 2018

Beiträge für Sammelbände/Festschriften

Max Alsberg (1877-1933) – Der Kritizismus des Verteidigers als schöpferisches Prinzip der Wahrheitsfindung, in: Deutsche Juristen jüdischer Herkunft. Hrsg. Von Helmut Heinrichs. Harald Franzki, Michael Stolleis, München 1993

Jüdische Rechtsanwälte und ihre Vertreibung im Nationalsozialismus, in: Jüdische Rechtsanwälte im Dritten Reich. Eine Dokumentation über die Vertreibung jüdischer Rechtsanwälte, Bonn 1994 (Vorabdruck in gekürzter Fassung in Recht und Politik 1993, 84)

Folgen der „Machtergreifung“ für jüdische Anwälte in Berlin, in: Rassenwahn als Norm. Die „Nürnberger Gesetze“ von 1935, Berlin 1996 (Hrsg.: Senatsverwaltung für Justiz)

Die „Gleichschaltung“ der Anwaltschaft 1933 und das Schicksal der beim Landgericht Mainz zugelassenen jüdischen Kollegen, in: Geschichte der Rechtsanwaltschaft im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz, Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Rechtsanwaltskammer Koblenz, Neuwied 1996

Die Verfolgung und Ermordung der Mainzer Anwälte jüdischer Herkunft, in: Mainzer Geschichtsblätter, Heft 12, Mainz 2000, S. 7 (Wiederabdruck im Jahrbuch des Instituts für Juristische Zeitgeschichte Hagen, Band 2, hrsg. von Thomas Vormbaum, Baden-Baden 2001, S.90)

Eine kleine Geschichte der deutschen Anwaltschaft: Von den Anfängen bis 1945, in: DAV-Anwaltausbildung Band 2 – Die theoretische Ausbildung. Die Anwaltskanzlei (Hrsg.: Deutscher Anwaltverein und Institut für Juristische Weiterbildung der FernUniversität Hagen), Bonn 2005
Zweitabdruck in: Juristische Weiterbildung - Historische und gesellschaftliche Grundlagen des Anwaltsberufs, Berlin 2005

Die Ahndung „widerständigen Verhaltens“ durch die anwaltliche Ehrengerichtsbarkeit, in: Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte Band 7 (2005/2006), Berlin 2006, S. 419

Der Anwalt Hermann Staub – ein Schlaglicht, in: Thomas Henne, Rainer Schröder, Jan Thiessen (Hrsg.), Anwalt – Kommentator – Entdecker, Festschrift für Hermann Staub zum 150. Geburtstag am 21. März 2006, Berlin 2006

Dr. Max Friedlaender, ein Leben für die deutsche Anwaltschaft, in: Thomas Henne (Hrsg.), Die Aberkennung von Doktorgraden an der Juristenfakultät der Universität Leipzig 1933-1945, Leipzig 2007

Die Wiederzulassung vor den Nationalsozialisten geflohener Rechtsanwälte nach 1945 – ein bedrückendes Kapitel deutscher Standesgeschichte, in: Georg Steinberg (Hrsg.), Recht und Macht, Festschrift für Hinrich Rüping, München 2008

Viel Glanz und große Not – Die Lage der deutschen Anwaltschaft am Ende der Weimarer Republik, in: Deutscher Anwaltverein (Hrsg.), Anwälte und ihre Geschichte. Zum 140. Gründungsjahr des Deutschen Anwaltvereins, Tübingen 2011

Familie Drucker, Dr. Karl Goldschmidt, Familien Max und Salomon Kahn, Familie Kallmann, Dr. Bernhard und Rosalie Levi, Familie Lichten, Dr. Max und Kaete Loeb, Dr. Hugo und Babette Mattes, Familie Oppenheim (zus. mit Renate Knigge-Tesche), Familien Hermann und Dr. Karl Reinach (zus. mit Hedwig Brüchert), Familie Eduard Simon, Familie Tschornicki, in: Der Neue Jüdische Friedhof in Mainz, hrsg. von Renate Knigge-Tesche und Hedwig Brüchert im Auftrag des Vereins für Sozialgeschichte Mainz e.V., Mainz 2013

„Der böse Geist im Lehrkörper“ – Studienrat Georg Wittig und das Novemberpogrom, in: Mainzer Geschichtsblätter, Heft 16, Mainz 2021, S.105

Zeitschriftenaufsätze und online-Publikationen

Die Bedeutung des Anwaltsberufs für jüdische Juristen in Preußen                     
Recht und Politik 1989,102

Die „Gleichschaltung“ der anwaltlichen Standesorganisationen in Preußen und ihre Folgen für jüdische Kollegen                                                                   
Anwaltsblatt 1990, 294, 352

Wie Ernst Fraenkel 1934 dem Berufsverbot entging                                             
Recht und Politik 1991, 52

Anwaltseinkommen und Advokaturfreiheit                                                            
Anwaltsblatt 1991, 73

Für den Anwaltsberuf unwürdig infolge Verstrickung in das DDR-System?         
BRAK-Mitteilungen 1992, 6

Stasi-Akten: Wer ist Opfer, wer ist Täter?                                                             
Anwaltsblatt 1992, 431

Strafverteidigung durch jüdische Rechtsanwälte in der NS-Zeit                           
NJW 1995, 1384

The Expulsion of Jewish Lawyers from their Profession                                       
Justice Special Issue (Herbst 1999)

Ist ein „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ sinnvoll?
BRAK-Mitteilungen 2000, 52

Der Deutsche AnwaltVerein „im Berliner Schlepptau“                                           
Beilage zu NJW Heft 19 u.a. (anlässlich des 51. Deutschen Anwaltstages in Berlin vom 1.-3. Juni 2000)

Warum eigentlich „Hans-Litten-Haus“? (zus. mit Gerhard Jungfer)                      
Berliner Anwaltsblatt 2001, 14

Der „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ unter Legitimationsdruck                              
PVR 2003, 178

Herzfelder ./. Schweitzer Verlag, OLG München 5 U 791/37                                
forum historiae iuris 2005
https://forhistiur.net/2005-03-krach/?l=de

Das Anwaltsexamen als Schlussstein der freien Advokatur?
Ein Zwischenruf nicht nur aus tagesaktueller Sicht                                               
BRAK-Mitteilungen 2005, 250

Das „Forum Anwaltsgeschichte e.V.“                                                                    
BerlAnwBl 2006, 38

Der Blick zweier Anwälte auf den eigenen Stand. Zum 50. Todestag von Max Friedlaender und Siegbert Feuchtwanger                                                     
AnwBl 2006, 840

„Freier Beruf“ trotz faktischer Zugangsbeschränkung?                                         
ZRP 2007, 170

Max Hirschberg (1883 -1964)                                                                              
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2007, 97

130 Jahre „Grundgesetz der Anwaltschaft“                                                           
NJW 2008, 2309, NJOZ 2008, 2628
http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata%2fzeits%2fNJOZ%2f2008%2fcont%2fNJOZ.2008.2628.1.htm

Die Robe – ein „alter Zopf“?                                                                                  
BRAK-Magazin 1/2010, 13

„Hausanwalt“ – Das Ende der unabhängigen Spezialisierung im Schadenersatzrecht
SVR 2010, 450

Fritz Weinschenk mit 92 Jahren in New York verstorben                                      
MAINZ Vierteljahreshefte (3/2012, 42)

Risiken und Nebenwirkungen eines „Doku-Romans“ Ursula Krechels preisgekröntes Werk „Landgericht“ wirft Fragen auf 
Newsletter des FORUM JUSTIZGESCHICHTE 1/2013, 8

Ein Mainzer Richter als Romanfigur
MAINZ Vierteljahreshefte (2/2013, 118)

Ein Mainzer Richter als Romanfigur. Wer war Richard Kornitzer?                        
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2013, 76

Carl Zuckmayer und die Mainzer Verwandtschaft
Zuckmayer-Jahrbuch Band 12, 2013/14, 195

Das Titelunwesen                                                                                                  
myops 33/2018, 75

Das Berliner Anwaltsblatt in seinem ersten Jahr                                                   
BerlAnwBl 2019, 315

Verbraucherschutz sabotiert effiziente Rechtsvertretung                                      
AnwBl 2021, 224

Die „Arisierung“ und „Gleichschaltung“ des Deutschen Anwaltvereins.                
AnwBl Online 2021, 202

Wie sich der DAV den Nazis unterordnete – auf Kosten der jüdischen Anwälte
https://anwaltsblatt.anwaltverein.de/files/anwaltsblatt.de/anwaltsblatt-online/2021-202.pdf

Ist der Justizrat (die Justizrätin) noch zu retten?                                                   
AnwBl Online 2021, 335
https://www.anwaltsblatt-datenbank.de/bsab/document/jzs-AnwBlOnline202112_004

Die Levitas. Auf den Spuren einer Mainzer Juristenfamilie                                   
MAINZ Vierteljahreshefte (4/2021, 36)

Rechtsanwälte als Chronisten der Weimarer Republik                                         
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2022, 93

NS-Unrecht in der Jurist:innenausbildung                                                             
AnwBl 2023, 356

Landgerichtsdirektor Josef Loewe (1878-1956). Aufreibender Kampf um Wiedergutmachung                   
MAINZ Vierteljahreshefte (2/2023, 20)

Zum 140. Geburtstag von Sali Levi.
Der letzte Rabbiner der alten jüdischen Gemeinde in Mainz                                
MAINZ Vierteljahreshefte (4/2023, 60)

Die Rolle der Mainzer Sektion in der „Donauland-Affäre“ Sektionsmitteilungen des DAV
Sektion Mainz e.V., 73. Jahrgang, Nr. 2, 23

Antisemitismus und Verbandspolitik in den 20er Jahren: Wie der Verkauf der Mainzer Hütte an die Sektion Donauland gescheitert ist
https://www.dav-mainz.de/165%20-%20Sektion%20Mainz/Historie/Hu%CC%88ttenverkauf_Donauland_Langfassung.pdf
und
https://www.alpenverein.de/museum/forschung/antisemitismus-im-alpenverein

„Skiheil! – Bergheil! – Siegheil!“                                                                            
Sektionsmitteilungen des DAV

Die Ski-Vereinigung Mainz und der Ausschluss ihrer jüdischen Mitglieder           
Sektion Mainz e.V., 74. Jahrgang, Nr. 1, 30

Max Friedlaenders Interview mit der Wiener Library im November 1954
Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur, Jg. 19 / Heft 1.2025, 84

Verfassungstreue im Referendariat: Wie das BVerwG den Weg in die Anwaltschaft verfassungswidrig einschränkt                                                                     
https://www.lto.de/persistent/a_id/56736
https://www.lto.de/recht/justiz/j/bverwg-jura-referendariat-zugang-iii-weg-anwalt

Buchbesprechungen u.ä.

Ein deutscher Jurist erinnert sich (nicht).
Zu Bosch, Justiz in bedrängter Zeit
, AnwBl 1995,588                                          
Anwaltsblatt 1996, 269

Rechtsanwälte im Nationalsozialismus (...) Von Heiko Morisse.                           
ZRP 1997, 31

Deutsche Anwälte zwischen Demokratie und Diktatur (zu Eva Douma, Deutsche Anwälte zwischen Demokratie und Diktatur 1930-1955, und die Rezension Redeker ZRP 99, 302), „Echo“ in ZRP 2000,307

Die anwaltliche Tätigkeit während der nationalsozialistischen Herrschaft (...)
Von Friedo Schröder                                                                                             
ZRP 2002,88

Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933          
BRAK-Mitteilungen 6/2006, VII

Anwaltsgeschichte aus Anwaltssicht (zu Felix Busse, Deutsche Anwälte)             
Rechtsgeschichte 2010, 243

Rassenwahn und Richterschaft (zu Reinhard Weber, Rechtsnacht – Jüdische Justizbedienstete in Bayern nach 1933)                                                
DRiZ 2013, 265

Schumacher, Von Max Alsberg bis Ludwig Töpfer.
Bücher und Bibliotheken jüdischer Rechtsanwälte nach 1933.,
Verluste, Fundstücke und ein Erbe ais „Reichsbesitz
“                                          
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2014, 34

Apfel, Hinter den Kulissen der deutschen Justiz.
Erinnerungen eines Rechtsanwalts 1882-1933   
                                                  
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2014, 84

Krusche, Die Bundesrechtsanwaltsordnung vom 1. August 1959.
Vorgeschichte und Entstehung
                                                                             
ZRG GA 131 (2014), 622

Diewald-Kerkmann und Holtey (Hrsg.), Zwischen den Fronten.
Verteidiger, Richter und Bundesanwälte im Spannungsfeld von Justiz, Politik, APO und RAF (Gespräche)

Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2015, 43

Mauss, „Nicht zugelassen“. Die jüdischen Rechtsanwälte im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf 1933-1945                                                 
Historische Zeitschrift Bd. 300/2015, 530

Ein Mentor der Anwaltsgeschichte
(zu Gerhard Jungfer, Strafverteidigung – Annäherungen an einen Beruf)             
BerlAnwBl 2016, 316

Leuchte des Exils. Buch zur 1000-jährigen Geschichte des jüdischen Lebens    
MAINZ Vierteljahreshefte in Mainz und Bingen (1/2017, 98)

Löffelsender, Kölner Rechtsanwälte im Nationalsozialismus. Eine Berufsgruppe zwischen „Gleichschaltung“ und Kriegseinsatz                                                     
ZRG GA 134 (2017), 442

Zu Ruprecht Polenz, Neue Herausforderungen für unsere offene Gesellschaft:
Was wir aus der Geschichte lernen sollten
, JoJZG 2017,98                                 
Journal der Juristischen Zeitgeschichte 2018, 21

Selbstreflexionen zur Strafverteidigung zwischen Beruf und Berufung
Eine Leseempfehlung: „Zeugen der Verteidigung“ – 25 Interviews mit Strafverteidiger:innen  
                                                                                          
AnwBl 2022, 674

Bergbauer, Fröhlich, Schüler-Springorum: Hans Litten – Anwalt gegen Hitler. Eine Biografie                                                                                             
geschichte für heute 2/2023, 129

Magistrat Darmstadt – Stadtarchiv (Hrsg.): Streitsache Straßennamen               
geschichte für heute 4/2023, 119

Würdigung einer großen Persönlichkeit. Sali Levi im Porträt                                
MAINZ Vierteljahreshefte (2/2025, 64)